Foto: Florian Klein Hannes Walter, Thomas Ebert und Prof Dr. Wolfgang Nendel (vlnr)

Fehlende Mittel bzw. Mittelfreigabe beim ZIM Programm

Das wichtigste Innovationsförderprogramm für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Deutschland wurde im Oktober 2021 überraschend gestoppt.

Das vom Bundeswirtschaftsministerium verantwortete Programm ZIM (Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand) ist mit einem Budget von 633 Mio. EUR im Jahr 2021 das wichtigste Förderprogramm zur Finanzierung von Innovationen für KMU in Deutschland.

Am 08.03.2022 empfing Thomas Ebert den Bundestagsabgeordneten Hannes Walter, Prof Dr. Wolfgang Nendel von der TU Chemnitz, den Bürgermeister der Stadt Doberlug-Kirchhain Bodo Broszinski und den per Video zugeschalteten Prof. Dr. Holger Seidlitz vom Fraunhofer IAP, um auf die katastrophalen Folgen für KMU und Forschungseinrichtungen, durch das Aussetzen des Förderprogramms, aufmerksam zu machen.

Die Teilnehmer aus Wirtschaft und Forschung berichteten Hannes Walter, dass Sie unter den gegebenen Umständen große Probleme mit der Finanzierung des in ihren Unternehmungen beschäftigten F&E-Personales haben. Sollte in den nächsten 2-4 Monaten keine signifikante Änderung eintreten, ist mit einer Abwanderung eines großen Teils des vorhandenen F&E-Personals zu rechnen. Die Anwerbung junger innovativer Forschungstreibender ist bereits jetzt fast zum Erliegen gekommen und es besteht dadurch für die Zukunft die Gefahr, dass Deutschland als Forschungsstandort an Bedeutung verliert.