Historie

1992

Im Jahr 1992 legten Frau Heidrun Dienst und Frau Liane Ebert die Grundsteine unseres heutigen mittelständischen Unternehmens der Schönborner Armaturen GmbH in der Gemeinde Schönborn im brandenburgischen Landkreis Elbe-Elster. Zu dieser Zeit starteten Sie mit zwei Mitarbeitern. Etwas später kauften Sie das angrenzende Grundstück einer alten Försterei mit Scheune, Stallung und Wohnhaus dazu. Die Stallungen und Teile der Scheune wurden dabei als Lager verwendet und mit der Nutzung des alten Wohnhauses konnten Aufenthalts- und Sozialräume geschaffen werden.

1999

1999 wurde die alte Försterei abgerissen und mit dem Neubau eines modernen Firmengebäudes begonnen. Durch den Um- und Ausbau der alten Scheune konnte Platz für den Stahlzuschnitt und dessen Bearbeitung gewonnen werden.

2002 – 2003

2002 bestand unsere Firma bereits aus 15 Mitarbeitern. In dieser Zeit übernahm Herr Thomas Ebert die Firmenanteile von Frau Heidrun Dienst und tätigte die ersten Auslandsgeschäfte in der Schweiz, Frankreich und später auch in Skandinavien.

Des Weiteren konnten wir  ab 2003 die TU Chemnitz als starken Partner in Sachen Forschung und Produktentwicklung gewinnen, mit deren Zusammenarbeit z.B. die Hybridkuppelmuffe oder ein neues Brems- und Auszugssicherungssystem entstand. Der Forschergeist unseres Unternehmens wurde dank dieser Kooperation, insbesondere mit Herrn Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Nendel, stellvertretender Leiter und Forschungsbereichsleiter der Professur „Kunststofftechnologien und Maschinenkonstruktion“, in hohem Maße beflügelt. Seither haben wir uns von einem kleinen Zwei-Mann-Betrieb mit der Beschäftigung der reinen Be- und Verarbeitung von Metall zu einem innovativen Forschungszentrum mit eigenen Produkten der Marke „Gestängemanufaktur“ sowie weitere spannende Innovationen im In- und Ausland entwickelt.

2006

Im Jahr 2006 sind wir aufgrund des schnellen Wachstums unseres Unternehmens nach Hennersdorf in das ehemalige Hebel-Gasbetonwerk umgezogen. Dieses Werk wurde 1979-81 errichtet, wo unser heutiger Unternehmensinhaber als Lehrling und später als Schichtschlosser tätig war. Im selben Jahr optimierten wir mit der Anschaffung einer CNC gesteuerten Säge-/Zuschnittanlage die Qualität unserer Materialzuschnitte sowie die Effektivität in der gesamten Fertigung grundlegend.

2007 – 2010

Nachfolgend haben wir uns immer stärker damit beschäftigt, wie wir unsere Fertigungstiefe weiter ausbauen können. In dieser Zeit begonnen wir nicht nur mit der Kunststoffverarbeitung, sondern schufen uns in der Lohnfertigung in den Bereichen der Automobilindustrie sowie dem Musikinstrumentenhandel ein zweites Standbein. Auch hier vollschritten wir bedeutende Meilensteine in Sachen Innovation dank der Zusammenarbeit mit der TU Chemnitz. Unsere Bauteile im Kunststoff-Spritzgussverfahren können wir seither eigenständig herstellen, was uns von der Belieferung externer Produzenten unabhängig macht. Um dabei ebenfalls unsere eigenen Werkzeuge zu entwickeln, diese zu warten und instand setzten zu können, begonnen wir nun auch im Bereich der CNC-Bohr-/Frästechnik sowie der CNC-Drehtechnik inkl. robotergestütztem Materialhandling unser Know-how auszubauen und damit unser Angebotsspektrum zu erweitern.

2012 – 2013

Mit nun 35 Mitarbeitern feierten wir 2012 unser 20-jähriges Bestehen und die damit erreichten Fortschritte sowie Erfolge in der Individualisierung und Flexibilisierung der Produktion von Betätigungselementen für Armaturen der kommunalen Gas-, Wasser- und Abwasserwirtschaft. Mit unseren rund 60 Patenten und Gebrauchsmustern sicherten wir uns so eine führende Position in der Branche.

Im Jahr 2013 gelang es uns, neben der TU Chemnitz, auch die BTU Cottbus als Forschungspartner und für den Wissenstransfer zu gewinnen. Angespornt von der Chemnitzer Zusammenarbeit und den erreichten Erfolgen schoben wir nun die ersten gemeinsamen Projekte an. Seitdem verwirklichen wir jedes Jahr 1-2 gemeinsame Projekte mit unseren beiden Forschungspartnern und haben dabei bis heute weit über 2 Millionen Euro initiiert.

2015

2015 ließen wir unser äußeres Erscheinungsbild von der Finsterwalder Werbeagentur Die Piktografen überarbeiten. Mit einer modernen Corporate Identity zeigen wir bis heute, dass nicht nur unsere Produkte einzigartig, innovativ und zukunftsweisend sind, sondern, dass unser gesamtes Unternehmen dieses Leitbild verkörpert.

2016 – 2017

Im Jahr 2016 haben wir unser bis dato angemietetes Firmengelände gekauft und mit einer Flächenerweiterung auf eine Gesamtgröße von 20.000m² gebracht und sogleich mit dem Ausbau sowie der Sanierung gestartet, wodurch wir die Produktionsfläche nahezu verdoppelt haben.

Angespornt von der Vision ein perfektes Produkt zu liefern, ließen wir unsere Geschäftsabläufe einer Prüfung unterziehen. Seither sind wir nun auch für den Geltungsbereich Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Armaturenzubehör für die Gas-, Wasser und Abwasserwirtschaft vom TÜV SÜD Management Service zertifiziert.

2017 – heute

Aber auch die Themen Industrie 4.0 und Digitalisierung stehen bei uns auf der täglichen Agenda. Erst recht, weil unser Unternehmensinhaber Mitglied im IHK Ausschuss IT und Innovation sowie im DIHK-Ausschuss Industrie und Forschung ist. Auf der Suche nach einer Lösung zur Minimierung des durch die zunehmende Personalisierung von Produkten und Produkteigenschaften im Zusammenhang stehenden, enorm gestiegenen Arbeitsaufkommens, sind wir auf eine entsprechende Softwarelösung gestoßen. Das in Jena ansässige Unternehmen ORISA bot uns die gewünschte Chance, das Thema Produktkonfiguration ins Leben zu rufen. Seit 2017 bieten wir unseren Kunden daher die Möglichkeit, ihre Produktanfragen über unsere Website in einem Konfigurator zu stellen und ihr eigenes Produkt der Marke Schoenborner selbst zusammenzustellen. Diese Lösung ist seither zu unserem größten Stolz geworden.

Aber auch das von uns angewandte 3D-Druckverfahren wollen wir bei unserer täglichen Arbeit nicht mehr missen. Es ermöglicht uns eine präzise Erstellung von Verbrauchsmustern, um deren Umsetzbarkeit in Bezug auf die Fertigungsverfahren zu überprüfen. Was für manche noch fern der realisierbaren Wege ist, ist bei uns schon längst Standard. Jedem Kunden bieten wir somit die Visualisierung der eigenen Produktidee vor dessen eigentlichen Produktion. Bis zum heutigen Zeitpunkt bietet kein anderes branchennahes Unternehmen in Deutschland vergleichbare Techniken, solch eine ausgereifte Produktvielfalt und Fertigungstiefe sowie unsere damit verbundenen Kompetenzen an.

Um insbesondere die Jugend in unserer Region für solche Themen zu interessieren, haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, das Land Brandenburg bei der Erarbeitung von Lehrplänen für die Ausbildung von Ausbildern und die darauf aufbauende Ausbildung derer Lehrlinge zu unterstützen. Aber auch engagierten Studenten bieten wir die Möglichkeit, ihre Abschlussarbeit bei uns im Unternehmen zu schreiben und praxisnahe Forschung zu erleben und mitzugestalten.

Unsere Zukunft

All jene Maßnahmen, Fertigkeiten und Visionen sollen uns dabei helfen, in naher Zukunft ein innovatives Kompetenzzentrum für die Produktkonfiguration und die 3D-Visualisierung aufzubauen. In Anlehnung an die nicht mehr aufzuhaltende digitale Transformation und die Vernetzung aller Prozesse in Wissenschaft und Wirtschaft wollen wir den Wissenstransfer im Land Brandenburg zukunftsfördernd gestalten und das Fundament für die Industrie 4.0 in der Region Lausitz schaffen. Heute sind bereits viele Fachhändler, Armaturenhersteller und kommunale Ver- und Entsorgungsunternehmen von uns und unseren Fähigkeiten überzeugt.

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