2018

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Kunststoffe – Bio für die Technik

Basaltfaserverstärkte biobasierte Polyamide für stark beanspruchte Anwendungen

Gegenüber petrobasierten Polyamiden mit Glasfasern, bieten basaltfaserverstärkte Bio-Polyamide nicht nur einen ökologischen Mehrwert. Auch die mechanischen Eigenschaften können sich sehen lassen. Eine torsionsbeanspruchte Kuppelmuffe, die in der kommunalen Wasserversorgung verbaut ist, zeigt das Potential technischer Bio-Compounds.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe (1/2019) Kunststoffe Werkstoffe-Verarbeitung-Anwendung. Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten können Sie die PDF des Artikels hier lesen.

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21. Tag der Ausbildung und Beschäftigung

Am 13.10.2018 öffnet die Stadthalle Doberlug-Kirchhain wieder einmal ihre Türen zur diesjährigen Ausbildungsmesse. Von 10 – 15 Uhr können Schüler, die auf der Suche nach einer Lehrstelle sind oder sich einfach schon beruflich vororientieren wollen, die dort ausgestellten Unternehmen näher unter die Lupe nehmen. Über 80 Aussteller aus der Region Brandenburg präsentieren an diesem Tag Ihre Firmen und die angebotenen spannenden Ausbildungsberufe.

Auch wir, die Schönborner Armaturen GmbH aus Hennersdorf, sind an einem der interessanten Stände auf der Messe zu finden. Hier bieten wir dir die Möglichkeit, anregende Gespräche zu unseren aktuellen Ausbildungsberufen zu führen und all deine Fragen zu beantworten. So finden wir gemeinsam heraus, was dich ganz besonders interessiert und welcher unserer Berufe zu dir passt.

Wenn du dir also die Frage stellt, was du nach der Schule gern machen möchtest, ist die Ausbildungsmesse in Doberlug-Kirchhain eine sehr gute Chance für dich, das herauszufinden. Aber auch Schüler/innen, die bereits ganz genau wissen, wie ihre Zukunft aussehen soll, sind herzlichen eingeladen, ihren Traumberuf und das Wunschunternehmen noch einmal näher kennenzulernen.

Weitere Informationen findest du unter www.rwfg-ee.de

Also sei mit dabei und gestalte deine Zukunft in Brandenburg!

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Auftakt zum ersten Lausitzer Start Up Meeting

Wirtschaftsinitiative Lausitz bringt Start Ups und etablierte Unternehmen zusammen.

Mit dabei die Schönborner Armaturen GmbH mit dem Start Up Schönborner Digital GmbH.

Die Premiere war ein voller Erfolg. Rund 70 Teilnehmer haben am ersten Lausitzer Start Up Meeting in Weißwasser teilgenommen. Gründer und Start Up-Unternehmer sind mit etablierten Unternehmern und Verbandsvertretern ins Gespräch gekommen.

Viele etablierte Unternehmen bewundern die agile Mentalität von Start Ups. Anders herum benötigen viele Start Ups, um als Unternehmer erfolgreich an den Start zu gehen, die Unterstützung von etablierten Unternehmen. Das Knüpfen wichtiger Kontakte und offene Austauschgespräche gab es beim ersten Start Up Meeting Lausitz, das am Donnerstag, den 6. September, im Weißwasseraner E-Werk der Stadtwerke Weißwasser GmbH in der Straße des Friedens stattfand.

Die Intention der 70 Besucher war klar: Mehr als drei Viertel der Teilnehmer suchen Partner, Investoren und neue innovative Ideen, um die Lausitzer Region voran zu bringen. „Zu einer blühenden Region gehört auch eine Gründungskultur mit Start Ups. In unserem ersten Versuch eines Start Up Meetings wollen wir gestandene Unternehmen mit den jungen Wilden zusammenbringen. Es soll gegenseitiges Verständnis fördern und das Konstruktive antreiben“, erläutert der stellvertretende Vorsitzende der Wirtschaftsinitiative Lausitz e.V., Bernd Williams-Boock, das Ziel der Veranstaltung in der Begrüßung.

Es folgten mehrere Impulsvorträge unter anderem von Dr. Klaus Freytag, dem Lausitz-Beauftragten des Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg. „Die Lausitz hat schon viel anzubieten. Dennoch gibt es was zu tun. Die Lausitz muss es schaffen, auf brandenburgischer und sächsischer Seite mit einer gemeinsamen Stimme zu sprechen. Zudem müssen wir innovativer werden. Am Ende braucht es Unternehmer und Gründer. Die Politik setzt nur die Rahmenbedingungen, die Wirtschaft wird es schaffen, uns in eine gute Zukunft zu bringen.“, so Freytag.

Viele innovative Ideen wurden im Anschluss in etwa fünfminütigen Pitches vorgestellt. Das Themenspektrum spannte sich dabei von der Wasser- und Abwasserwirtschaft über Energiewirtschaft bis hin zum Effizienz- und Kommunikationsmanagement. Die junge Lilians Labs GmbH aus Braunschweig stellte so ein einfach zu handhabendes Kompaktmessgerät für die Wasseranalyse im Hosentaschenformat vor. Smart Wins aus Berlin will mittels eines Wassersensors, der via Ultraschall-Technologie den hauseigenen Wasserverbrauch überwacht und Leitungsschäden aufdeckt, das Bewusstsein für Trinkwasser neu gestalten. Die Schönborner Armaturen GmbH aus Hennersdorf will indessen in Südbrandenburg Kompetenzzentrum für Produktkonfiguration werden. Das Start Up Vilisto aus Hamburg möchte mit seinem selbstler-nendem Heizkörperthermostat für ein energieeffizientes und vollautomatisches Wohlfühlklima im Büro sorgen. Fresh Energy aus Berlin stellte seinen Smart Meter vor, der mithilfe komplexer Algorithmen und maschinellem Lernen, aufzeigen kann, wie viel Strom und Kosten Haushaltsgeräte verbrauchen. Das Start Up B+K aus Berlin/Cottbus will mit mobilen Gasturbinen Biomasse energetisch nutzen. Binee aus Leipzig möchte sich indessen um die Wiederverwertung von Elektroschrott und die korrekte Entsorgung von Altmedikamenten kümmern und hat dazu ein Sammelpunkte-System entworfen. Rhebo aus Leipzig garantiert im Anschluss eine lückenlose Überwachung aller Kommunikationsflüsse in industriellen Netzwerken. Das Start Up Pixolus aus Köln bietet zuletzt Software und Apps zur optischen Datenerfassung und Bilderkennung von Gas-, Wasser- und Strom-Zählern.

Die Besucher wurden von den individuellen Vorstellungen der Start Ups mit innovativen Ideen angeregt. Der Abend klang mit vielen angeregten Gesprächsrunden aus, in denen sich die unterschiedlichsten Akteure über ihre Erfahrungen und Ideen austauschten. „Wir freuen uns, dass das erste Start Up Meeting direkt zum Start so gut angenommen wurde“, sagt Michael Schulz, der Geschäftsführer der Wirtschaftsinitiative Lausitz e.V. Die Veranstaltung soll in einem ähnlichen Rahmen im kommenden Jahr wiederholt werden.

Teilnehmerstimmen:

Martin Jähnert von Binee aus Leipzig: „Das erste Start Up Meeting ist eine hilfreiche Veran-staltung. Die Stimmung ist gut und ich habe schon etliche spannende Gespräche führen dürfen. Ob es sich am Ende gelohnt hat, weiß ich meist erst ein paar Monate später. Oft werden bei solchen Meetings die ersten Kontakte geknüpft. Erst nach einer gewissen Zeit kommt es eventuell zu engeren Geschäftsverbindungen.“

Christoph Scholze und Christian Urban von der Siemens AG aus Görlitz: „Wir haben zum ersten Mal an solch einem Start Up Meeting teilgenommen. Es ist interessant mit welchen Ideen die jeweiligen Start Ups sich beschäftigen. Wir als Großunternehmen finden ein solches Format wichtig, um die Start Ups kennenzulernen und gegebenenfalls in den weiteren Austausch zu kommen.“

Alexander Rohr von Lilian Labs aus Braunschweig: „Ich habe mit unserem Start Up bereits an mehreren solcher Meetings teilgenommen. Teilweise kennen wir uns als Start Up-Unternehmen bereits schon von anderen Veranstaltungen. Das Start Up Meeting hier in der Lausitz ist gut organisiert gewesen. Auch die Location ist geeignet. Obwohl es doch eine eher kleinere Runde gewesen ist, konnten während der Veranstaltung viele Akteure voneinander profitieren.“

Kathrin Schlesinger von der Lautech GmbH aus Hoyerswerda: „Wir veranstalten als Lautech GmbH selbst solche Veranstaltungen im Raum Hoyerswerda. Solche Meetings sind richtig und wichtig, um den Blickpunkt auch auf Start Ups im ländlichen Raum zu richten. Innovative Start Ups werden nicht nur in den Zentren Berlin und Dresden gebraucht, sondern eben auch im ländlichen Raum.“

Thomas Ebert von der Schönborner Armaturen GmbH aus Hennersdorf: „Wir haben zum ersten Mal an solch einem Meeting teilgenommen. Wir suchen Investoren und Partner für unser Vorhaben und solch eine Pitch-Runde ist eine gute Plattform um sich zu präsentieren. Ich finde es nur schade, dass sich nicht allzu viele Start Ups direkt aus der Lausitz vorgestellt haben. Ich brenne für die Lausitz und es wäre schön, wenn bei einer der nächsten Veranstaltungen mehr Lausitzer Start Ups sich vorstellen würden.“

Florian Schumann von der Ingenieurgesellschaft für Energie- und Kraftwerkstechnik (IEK) aus Cottbus: „Ich empfand das erste Start Up Meeting Lausitz als sehr interessante Veranstaltung. Ich habe einen guten Überblick über aktuelle und überregionale Entwicklungen erhalten und auch einige potenziell brauchbare Ideen kennengelernt. In einer solchen Pitch-Runde kann man unmöglich gleich alles erfahren, deshalb werden wir mit dem ein oder anderem Start Up in Kontakt gehen, um Näheres zu erfahren.“

Diese Pressemitteilung stammt von der Wirtschaftsinitivative Lausitz e.V.

Mehr Informationen finden Sie unter www.wil-ev.de

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Schoenborner – Wissenschaft und Wirtschaft aus einer Hand.

Wissenschaft und Wirtschaft vereinen? In der heutigen Zeit von Industrie 4.0, Internet der Dinge und Smart Factory nichts Neues mehr. So ist es aber dennoch nicht unüblich, dass gerade mittelständische Unternehmen aus Brandenburg mit diesem Wandel nicht Schritt halten können. Woran das liegt? Häufig fehlen kleineren Unternehmen die entsprechenden finanziellen Mittel sowie auch die Manpower, um aktiv an der Forschung teilzunehmen und wirklich etwas zu bewirken.

Die Schönborner Armaturen GmbH (SAGmbH) aus dem Landkreis Elbe-Elster hat es sich als Hersteller von Zubehör für Armaturen der kommunalen Gas-, Wasser- und Abwasserwirtschaft daher zur Aufgabe gemacht, die Digitalisierung in der Industrie richtungsweisend voranzutreiben und andere Unternehmen zur Kooperation und dem Wissenstransfer zu gewinnen. Eine ressourceneffiziente und wettbewerbsfähige Wasserwirtschaft ist nämlich genau das, was wir benötigen, um eine intelligente Vernetzung zu anderen Branchen herzustellen.

Dank Netzwerken wie z.B. „ElastoTech“, einem Netzwerk für nachhaltige Technologien für hochelastische Polymerkomposite, können verschiedenste Unternehmen und Forschungs-einrichtungen zusammengebracht werden, damit aus kreativen Ideen der Industrie 4.0 realisierbare innovative Produkte und optimierte Herstellungsprozesse entstehen. Diese Netzwerke bieten den Unternehmen dabei nicht nur Unterstützung im Auffinden von Kooperationspartnern, sondern beantworten außerdem Fragen rund um die Finanzierung der Projekte. Wichtig ist dabei nicht, aus welcher Branche das Unternehmen kommt, da alle industriellen und wirtschaftlichen Themen erforscht werden können. Alles was es braucht, ist eine vielversprechende Vision und den Willen, diese zu einer praktischen und vor allem innovativen Lösung umzusetzen.

Das aktuelle Thema des ElastoTech-Netzwerkes unter der Leitung von INNTex Innovation Netzwerk Textil GmbH, welchem die SAGmbH angehört, ist das werkstoffliche Recycling von Elastomeren. Aus diesem Netzwerk ist auch das derzeitige Projekt der SAGmbH entstanden, wobei die TU Chemnitz dem Unternehmen als renommierter Kooperationspartner zur Seite steht. Gemeinsam forschen beide seit über 10 Jahren zu verschiedenen Themen der Kunststoffverarbeitung und des Strukturleichtbaus. Anfang Juli 2018 initiierten die Forschenden nun folgendes Projekt: In Zusammenarbeit wird die Entwicklung von großserientauglichen, funktionalisierten Mehrkomponenten-Spritzgussbauteilen mit einer komplexen elastischen Funktionskomponente untersucht. Ziel dabei ist es, eine signifikante Optimierung des Herstellungsprozesses von Dichtkomponenten im Armaturenbereich zu erreichen, die bisher aufgrund des veralteten Herstellungsprozesses (durch Vulkanisation) eine innovative Implementierung von Funktionskomponenten aus Elastomeren eher schwierig bis gar nicht ermöglicht. Die neuartige, hier entstehende Fertigungstechnologie wird dabei nicht nur den benötigten Energiebedarf beim Herstellungsprozess deutlich senken, sondern außerdem die Erschließung neuer Marktsegmente sowie ein reduziertes Preisniveau ermöglichen.

Das durch solche Forschungsprojekte gewonnene Wissen soll jedoch nicht im Kooperationsnetzwerk eingeschlossen und der Öffentlichkeit verwehrt werden. Vielmehr möchten die Beteiligten anderen Unternehmen Mut machen und ihr Interesse wecken, selbst aktiv an der digitalen Umgestaltung der Industrie mitzuwirken. Verändern wird sie sich ohnehin, aber so können die Unternehmen sie nach den eigenen Vorstellungen und Visionen beeinflussen, lenken und bisher gesetzte Grenzen überschreiten.

Die bisher durchgeführten Forschungsprojekte haben es der SAGmbH letztendlich ermöglicht, sich mit der Entwicklung der hauseigenen Marke „Schoenborner“ einen gefestigten Ruf in der Branche und der Region zu sichern. Wissenschaft und Wirtschaft gehen hier Hand in Hand.

Wenn Sie mehr erfahren möchten, wenden Sie sich an einen der hier genannten Forschungspartner:

Schönborner Armaturen GmbH     
Geschäftsführung
Herr Thomas Ebert
Tel.: +4935322 5110-12
E-Mail: Thomas.Ebert@schoenborner.com
Internet: www.schoenborner.com

Technische Universität Chemnitz
Professur Strukturleichtbau und Kunststoffverarbeitung
Dr. Stefan Hoyer
Tel.: +49371 53137814
E-Mail: Stefan.Hoyer@mb.tu-chemnitz.de
Internet: www.tu-chemnitz.de

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Berufsinformationsbörse 2018

Die Oscar-Kjellberg-Oberschule ergriff bereits vor 14 Jahren die Initiative und richtete 2003 zum ersten Mal die Berufsinformationsbörse aus. Diese jährlich stattfindende Veranstaltung bietet Schülern und Schülerinnen, deren Eltern und der Lehrerschaft die Möglichkeit, sich über Ausbildungsmöglichkeiten und Berufe zu informieren. Dies erfolgt durch Unternehmen der Region.

Bei Gesprächen mit den Jugendlichen und deren Eltern konnten wir den Interessenten unsere Ausbildungsberufe Zerspanungsmechaniker und Verfahrensmechaniker näher bringen. Wir konnten nicht nur Fragen zu dem jeweiligen Berufsbild und unseres Unternehmens, sondern auch Fragen hinsichtlich der Bewerbung. Für Unentschlossene besteht die Möglichkeit im Rahmen eines Praktikums oder einer Ferienarbeit Arbeitsluft zu schnuppern.

Wir danken den Organisatoren der Oscar-Kjellberg-Oberschule für die Einladung und freuen uns auf die Bewerbungen der Interessenten.